HolzProKlima

Holz und Holzprodukte bekämpfen den CO2-Ausstoß gleich dreifach ! Klimaschutz durch den Einsatz von Holz. Photosysnthese: Frische Luft statt CO2. Alle wollen das Klima schützen. Keiner, der nicht fordert, die Treibhausgasemissionen zu senken. Aber reizen wir wirklich alle Möglichkeiten dazu aus? Die Initiatoren der Aufklärungskampagne HolzProKlima legen den Finger in die Wunde. Denn ein wesentlicher Handlungsbereich des Klimaschutzes wird von EU und Bundesregierung noch zu wenig berücksichtigt: die Rolle von Holz und Holzprodukten für den Klimaschutz.

Stellen Sie sich vor, Wissenschaftler würden einen „CO2-Speicher“ erfinden: ein Verfahren, das CO2 ununterbrochen aus der Luft holt und zu einem Material verfestigt. Und noch besser: Dieses Material besäße ideale Eigenschaften, um überall auf der Welt als Werk- und Baustoff zu dienen. „Das wäre die Lösung“, werden Sie nun denken und vielleicht wie die meisten Menschen übersehen, dass es diesen CO2-Speicher bereits gibt.

Vielen Menschen ist der Wert des Waldes für den weltweiten Klimaschutz mittlerweile bewusst. Die öffentliche Diskussion um das Abholzen der letzten Regenwälder und die Popularität von Dokumentationsfilmen wie „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore waren einige zentrale Gründe für diesen Bewusstseinswandel der vergangenen Jahre. Und in der Tat: Wälder speichern große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2). Eine Fichte bindet zum Beispiel 95 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Jahr, eine Buche 182 Kilogramm. Daher ist ein nachhaltig bewirtschafteter Wald die Basis für einen erfolgversprechenden Klimaschutz. Leider wissen noch längst nicht so viele Menschen, dass es im Kampf gegen den Klimawandel noch eine weitere „Wunderwaffe“ gibt: nämlich das Holz der Bäume und seine langjährige Verwendung als Holzprodukte. Denn Holz bindet CO2 über seine gesamte Nutzungsdauer und über den ganzen Produktlebenszyklus: zunächst zu Schnittholz verarbeitet oder als Span- oder Faserplatte gefertigt, dann weiter verarbeitet z.B. zu Tisch, Schrank oder Tür durch Möbelindustrie und Tischlereien und letztendlich in recycelter Form, wiederum zum Bauen und Modernisieren oder für Verpackungen und Papier. Also: Je mehr Holz und Holzprodukte durch den Mensch genutzt werden, umso besser für unser Klima.